Wenn Amadea Mai von ihrer ersten Geburt erzählt, legt sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Schön war das, sagt sie, aufregend auch, dabei zu sein, wenn ein Leben beginnt. Sie war Praktikantin, gerade mit der Schule fertig, hatte sich für ein freiwilliges Jahr im Helios-Klinikum entschieden, es war ihr erster Tag und sie stand gleich im Kreißsaal. Die Hebamme, die Dienst hatte, betreute zwei Geburten gleichzeitig, und trug der Praktikantin auf, bei einer der beiden Gebärenden zu bleiben, während sie sich um die andere kümmerte.
Geburtshilfe
Warum Hebammen jetzt studieren müssen
Wer in Deutschland Hebamme werden will, muss neuerdings studieren. Wird das die Geburtshilfe besser machen?
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Amadea Mai (l.) und Sina Bernhardt studieren Hebammenwissenschaft in Berlin.
© Sabine Gudath
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