Die Bundesarbeitsgemeinschaft schätzte, dass es durch die Corona-Pandemie mehr Obdachlose und Menschen ohne eigene Wohnung gebe. Viele Hilfseinrichtungen hätten ihre Angebote zu Unterkünften und Beratungen verkleinern müssen, sagte die Geschäftsführerin Werena Rosenke.
Die meisten Menschen ohne eigene Wohnung seien alleinstehend, hieß es. Es fehlten in Deutschland besonders billige Wohnungen für diese Gruppe, ebenso wie für alleinerziehende Frauen. Rosenke betonte: „Mit 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr – wie von der Ampelregierung versprochen – kann dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen nicht ausreichend entgegengesteuert werden. Zusätzlich zu den Sozialwohnungen werden weitere 100.000 bezahlbare Wohnungen benötigt.“
In Berlin wurden bei einer systematischen Zählung an einem Tag im Jahr 2020 rund 2000 obdachlose Menschen auf der Straße und in Notunterkünften erfasst. Die Bundesarbeitsgemeinschaft meinte, die Zahl sei zu niedrig, weil nicht alle Unterkünfte und Schlafstellen miteinbezogen worden seien.
Hilfsangebote für obdachlose Menschen in Berlin über Weihnachten, Silvester und im Winter
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