Weihnachten

Berliner Tafel: „Menschen, denen ihre Einsamkeit so richtig bewusst wird“

Wie erleben arme Menschen die Vorweihnachtszeit? Die Berliner Tafel liefert seit fast 30 Jahren Essen aus und hat besonders zum Jahresende viel zu tun.

Maxi Beigang
Maxi Beigang
3 Min
Die Tafel ist für Obdachlose und Schlechtverdienende oft der letzte rettende Anker.

Die Tafel ist für Obdachlose und Schlechtverdienende oft der letzte rettende Anker.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Besonders zu Weihnachten „gibt es natürlich viele Menschen, denen ihre Einsamkeit so richtig bewusst wird“, erzählt Sabine Werth, Gründerin der Tafel, am Telefon. „Die das dann aber auch toll finden, dass sie noch mal zu einer Ausgabe gehen können, um sich Lebensmittel abzuholen.“ Generell sei besonders in der Woche vor dem 24. Dezember viel zu tun, Geschäfte sortieren vermeintlich alte Lebensmittel aus, wollen so Platz machen für den Weihnachtsverkauf. Dieses Jahr scheint aber schon besonders viel an zahlungskräftige Kundinnen und Kunden verkauft worden zu sein, bei der Berliner Tafel kam zumindest weniger als in den Vorjahren an.

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