Corona-Impfung

Berliner Feuerwehr führt Impfpflicht ein

Feuerwehrleute, die bis Mitte März keine vollständige Impfung nachweisen können, werden dem Gesundheitsamt gemeldet. Es drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Team News dpa/kmi
1 Min
Feuerwehrleute in Berlin müssen bis Mitte März vollständig geimpft sein.

Feuerwehrleute in Berlin müssen bis Mitte März vollständig geimpft sein.

© Imago/Seeliger

Demnach geht die Vorgabe auf das jüngst geänderte Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene zurück, das auch eine Impfpflicht für Beschäftigte im medizinischen Bereich und in der Pflege vorsieht. Bei der Berliner Berufsfeuerwehr betrifft sie etwa 4500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – hinzu kommen rund 1300 aktive Angehörige der freiwilligen Feuerwehr.

Ziel der Behördenleitung sei gewesen, frühzeitig auf die gesetzliche Regelung hinzuweisen, damit die Beschäftigten aktuelle Impfangebote nutzen, sagte der Feuerwehrsprecher. Wer bis 15. März keinen Nachweis über einen vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze vorweisen kann, wird an das Gesundheitsamt gemeldet. Folge könnten dann womöglich arbeitsrechtliche Konsequenzen sein. Eine Ausnahme gibt es für Genesene und Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

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