Silvester

Tierschutzverein Berlin: So schrecklich ist die Böllerei für Tiere

Wegen des plötzlichen Lärms rennen Wildtiere kopflos auf die Straße, Vögel verunglücken durch die Böllerei. Hund und Katzen kämpfen mit der Angst.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
2 Min
Haustiere wie Hunde und Katzen können mit dem Lärm, den Silvester-Feuerwerk verursacht, nicht umgehen.

Haustiere wie Hunde und Katzen können mit dem Lärm, den Silvester-Feuerwerk verursacht, nicht umgehen.

© dpa/Daniel Maurer

„Die Gefahr von Wildunfällen ist in der Silvesternacht gerade in Stadtrandbezirken größer, weil Tiere kopflos auf die Straße rennen“, sagte Rönspieß. Stadtvögel fliegen ihr zufolge orientierungslos herum, teils mit tödlichen Folgen.

Tierschutzverein: Katzen nicht ins Freie lassen und beaufsichtigen

Haustiere hätten empfindlichen Ohren und sollten möglichst gut vor Lärm und Lichtern geschützt werden. „Freigänger-Katzen lässt man an Silvester besser gar nicht nach draußen“, sagte Rönspieß. Zur Sicherheit solle eine vertraute Bezugsperson bei den Tieren bleiben.

Wie im Vorjahr gilt auch im zweiten Pandemie-Jahr ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Das Zünden von Silvesterfeuerwerk, beispielsweise aus Altbeständen, ist zum Jahreswechsel grundsätzlich nicht verboten.

In Berlin gilt laut Corona-Schutzmaßnahmen an 53 Orten ein Versammlungs- und Feuerwerksverbot, zudem gilt ein Böllerverbot am Alexanderplatz, der Schöneberger Pallasstraße und vor der Haftanstalt Moabit.

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