Fall Gil Ofarim: Polizei lässt Hotelszene nachspielen
Ofarim hatte in einem Instagram-Video behauptet, dass ein Mitarbeiter des Hotels ihn aufgefordert habe, seine Kette, die als sein Markenzeichen gilt, einzupacken. Die Videoüberwachung soll jedoch ergeben haben, dass die Kette gar nicht zu sehen war. Später gab Ofarim an, die Kette sei womöglich unter die Jacke gerutscht. Der 39-Jährige sagt, er könne verstehen, dass es in den Überwachungsvideos so aussehe, als habe er ihn nicht getragen, doch beteuert: „Ich habe ihn immer angehabt“, so der 39-Jährige im Oktober gegenüber Bild.
Nun prüfen die Ermittler, ob der Stern tatsächlich verrutscht sein kann – beispielsweise durch Gestikulieren. Die Oberstaatsanwaltschaft erklärte aber laut Bild, dass ein Sachverständigengutachten bislang nicht vorliege. Ein internes Gutachten hatte zuvor offenbar den von Ofarim Beschuldigten entlastet. Der Musiker wandte sich unterdessen an Neujahr an seine Follower auf Instagram: „Aus Respekt vor allen Beteiligten werde ich dies auch weiterhin tun bis die unabhängigen Ermittlungen der Kripo Leipzig abgeschlossen sind und etwas mehr klarheit herrscht.“
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