Pandemie

Weitere chinesische Millionenmetropole nach neuen Corona-Fällen im Lockdown

Fünf Millionen Einwohner von Anyang dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte wurden geschlossen, Massentests laufen.

Team News AFP/kmi
2 Min
In Anyang haben Massentests begonnen. Die Metropole ist im Lockdown.

In Anyang haben Massentests begonnen. Die Metropole ist im Lockdown.

© AFP

Die neuen Infektionsfälle, die zum Teil auf die hochansteckende Omikron-Variante zurückzuführen sind, versetzen die chinesischen Behörden wenige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking in erhöhte Alarmbereitschaft. China verfolgt eine strikte Null-Covid-Strategie. Obwohl die Zahl der Infektionen im Vergleich zu anderen Ländern gering ist, gehen die Behörden rigoros gegen neue Ausbrüche vor.

Auch Millionenmetropole Zhengzhou könnte ein Lockdown drohen

Mindestens drei Städte der Provinz Henan kämpfen derzeit mit neuen Virusausbrüchen. Auch den 13 Millionen Einwohnern der Provinzhauptstadt Zhengzhou könnte bald ein Lockdown drohen. Dort wurden bereits neben nicht lebensnotwendigen Läden Schulen und Kindergärten geschlossen. Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten. Der öffentliche Nahverkehr wurde ausgesetzt, auch Taxis dürfen derzeit nicht fahren.

Die eine Million Einwohner der Stadt Yuzhou waren bereits vergangene Woche angewiesen worden, zu Hause zu bleiben. Für die 13 Millionen Einwohner der zentralchinesischen Stadt Xi’an in Henans Nachbarprovinz Shaanxi gilt bereits seit drei Wochen ein Lockdown.

58 Neuinfektionen in Anyang

In Anyang wurden laut einem Bericht des Senders CCTV vom Dienstag 58 Neuinfektionen verzeichnet. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen damit seit Samstag auf 84. Die Fälle werden von den Behörden zum Teil auf einen Infektionsherd in der rund 400 Kilometer entfernten Stadt Tianjin zurückgeführt. Im nicht weit von Peking entfernten Tianjin, für das bereits am Montag strenge Corona-Regeln verhängt worden waren, wurden nach Massentests zehn Neuinfektionen gemeldet.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen

Auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong kämpft mit einem Ausbruch der hochansteckenden Omikron-Variante. Am Dienstag kündigte Regierungschefin Carrie Lam die Schließung aller Kindergärten und Grundschulen bis zum chinesischen Neujahrsfest Anfang Februar an. Auch Bars und Fitnessstudios bleiben geschlossen.

Japan verlängerte derweil seine strikten Einreisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Monats. Damit dürfen fast keine Flugzeuge aus dem Ausland in dem Inselstaat landen. Außerdem kündigten die japanischen Behörden angesichts steigender Fallzahlen infolge der Omikron-Ausbreitung eine Wiederöffnung großer Corona-Impfzentren an.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner