Interview

Umerziehung in der DDR: „Traumatisierungen, die bis heute wirken“

Der Wille der Minderjährigen, die im Jugendwerkhof Torgau landeten, sollte mit allen Mitteln gebrochen werden. Grit Poppe lässt Zeitzeugen erzählen.

Eva Corino
Eva Corino
9 Min
Ansicht des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau. Für Kinder und Jugendliche, die in der DDR als „schwer erziehbar“ galten, war dies die Endstation.

Ansicht des Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau. Für Kinder und Jugendliche, die in der DDR als „schwer erziehbar“ galten, war dies die Endstation.

© Archiv Gedenkstätte GJWH Torgau

Die Schriftstellerin Grit Poppe hat ein wichtiges Buch über die grausamen Formen der „Umerziehung“ in der DDR geschrieben. Etwa zwanzig Zeitzeugen erzählen, was sie als Kinder und Jugendliche alles erdulden mussten – und tragen so dazu bei, eines der dunkelsten Kapitel der DDR-Geschichte auszuleuchten.

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