Eine rote Kiste steht am Donnerstag auf einem Tisch im Haus der bayerischen Wirtschaft in München. Die Box hat es im wortwörtlichen Sinne in sich. Auf Tausenden Seiten befindet sich darin eine Dokumentation der Fälle von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche in der Erzdiözese München und Freising von 1945 bis 2019. Vier Ordner, knapp 500 Geschädigte, 235 mutmaßliche Täter.
Missbrauch in der Kirche
Beihilfe zum Missbrauch: Schwere Vorwürfe gegen Papst Benedikt und Kardinal Marx
Nichts gewusst? Unwahrscheinlich. Wie die Vorstellung des neuen Gutachtens zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising zum Tribunal wurde.
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Papst Benedikt XVI. nach seiner letzten Generalaudienz 2018 auf dem Petersplatz in Rom.
© dpa/Michael Kappeler
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