„Die Politik ist nun aufgefordert, dafür einen rechtssicheren Rahmen zu schaffen“, sagte er. Gemeint ist, dass die Gesetze so geändert werden sollen, dass der Abschuss der geschützten Tiere nicht mehr als Straftat gilt, sondern im Jagdrecht erlaubt wird. Protest kommt von Naturschützern. „Abschussquoten tragen nicht zur Konfliktlösung bei“, sagte Christiane Schröder, Geschäftsführerin des Nabu Brandenburg. Die Naturschützer sagen, dass es schon jetzt möglich sei, sogenannte Problem-Wölfe zu „entnehmen“, wenn sie wegen ihres unnatürlichen Verhaltens zu einer Gefahr für Menschen oder deren Nutztiere werden. Bei dieser Regelung solle es bleiben.
Naturschutz
Verband fordert, dass jedes Jahr in Brandenburg 80 Wölfe geschossen werden
In Brandenburg leben auf die Fläche bezogen die meisten Wölfe weltweit. Nun soll es eine Zielgröße geben, wie viele der geschützten Tiere geduldet werden.
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Vertreter von Jagdverbänden setzen sich für den Abschuss von Wölfen ein.
© dpa/Christian Charisius
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