Interview

Raed Saleh: „Das kann die Sozialdemokratie auf Dauer nicht hinnehmen“

Der Partei- und Fraktionschef der Berliner SPD über Angriffe von Koalitionspartnern und eine falsch verstandene Toleranzpolitik.

Elmar Schütze
Elmar Schütze
7 Min
Raed Saleh, mächtigster Mann der Berliner SPD, bittet um Ruhe in der Koalition

Raed Saleh, mächtigster Mann der Berliner SPD, bittet um Ruhe in der Koalition

© Berliner Zeitung/Markus Wächter

Häme über vermeintlich unbezahlbare U-Bahn-Ausbaupläne, Rassismusvorwürfe, eine Anti-Franziska-Giffey-Kampagne: Immer wieder arbeiten sich linke und grüne Koalitionspartner an der SPD-Frontfrau ab. Die SPD schweigt bisher. Franziska Giffey ist positiv getestet, ein Treffen unmöglich. Also raus nach Spandau, zu Partei- und Fraktionschef Raed Saleh. Ein Gespräch im Bürgerbüro in der Spandauer Neustadt bei Kaffee, Keksen und Wasser unter den wachsamen Augen von Willy Brandt.

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