Es ist der 20. November 2004. Auf dem Flughafen im brandenburgischen Finow bei Eberswalde steht gegen 7 Uhr morgens ein Kleinflugzeug startklar auf der Rollbahn. Ein Passagier hat sich verspätet. Nach etwa 75 Minuten trifft der Mann ein, auf den der Pilot gewartet hat und der sich Dr. Alexander Streuber*. nennt. Der Mann, der zwei Wochen zuvor seinen 48. Geburtstag beging, ist in Eile. Er führt vermutlich drei Koffer mit sich. In einem davon dürfte sich ein Vermögen befinden – unrechtmäßig erlangtes Geld, viel Geld. „Wieviel genau, ist unklar. Es dürfte aber eine beachtliche Summe gewesen sein“, sagt der Oberstaatsanwalt.
Crime
Millionenbetrüger Dr. Streuber: Er konnte Eskimos Kühlschränke verkaufen
Alexander Streuber betrog Anleger um Millionen und verprasste das Geld in der Mongolei. Für einen Potsdamer Staatsanwalt war es einer der spannendsten Fälle.
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Betrug: Ein Kriminalfall, der im Alltag häufig vorkommt.
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