Berlin - Murat Yildirim stand in der blauen Ecke. Ein Schluck Wasser aus der Plastikflasche, Brust nach vorne, Kopf nach hinten, die Fäuste mit den goldfarbigen Boxhandschuhen nach oben. Sein Finale. Er habe sich gut gefühlt, sagt Yildirim. Der Berliner hatte ja schon drei Weltklasse-Boxer besiegt – zwei Kasachen und im Halbfinale den früheren russischen Meister Artur Subkankulow. Beim 73. „Strandja-Turnier“ in Sofia stand dem Leichtgewichtsboxer aus Berlin-Kreuzberg am Sonntag der Bulgare Radoslav Rosenov gegenüber – vor Heimpublikum.
„Strandja-Turnier“ in Sofia
Schlag auf Schlag: Die politische Entwicklung wirft im Boxen neue Fragen auf
Der Berliner Leichtgewichtsboxer Murat Yildirim kommt mit einer Silbermedaille aus Bulgarien zurück. Die Unruhe in seinem Sport wächst jedoch wieder.
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Die Leistungskurve von Murat Yildirim zeigt nach oben. Er kommt von einem Turnier zurück, bei dem sich alle fragten: „Warum dieser Krieg?“
© imago
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