Technologie

Ukraine fordert, Russland weltweit aus dem Internet zu verbannen

Russischen Webseiten könnte eine weltweite Sperrung drohen.

BLZ
1 Min
ICANN-CEO Göran Marby im November 2021 in London

ICANN-CEO Göran Marby im November 2021 in London

© AFP

Der Fachdienst Heise berichtet:

Im Zug des russischen Angriffs auf das Nachbarland Ukraine fordert die Regierung in Kiew nun den Rauswurf der Länderadresszone .ru samt seiner kyrillischen Variante, die Sperrung russischer Rootserver-Instanzen sowie den Entzug aller IP-Adressen. Diese Maßnahmen hätten zur Folge, dass Russland vom globalen Internet abgeschnitten würde.

In einem Brief an die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) fordert Andrii Nabok, der Vertreter der Ukraine im sogenannten Regierungsbeirat der ICANN, die Entfernung der Adresszonen .ru, .рф und .su (die alte Länderadresszone der Sowjetunion) aus der globalen Rootzone. Die Listung in der globalen Rootzone erlaubt es Internetnutzern in aller Welt, die darin eingetragenen Webseiten, Mailserver und andere Infrastruktur aufzufinden. Ohne Eintrag in der Rootzone wären russische Seiten von außerhalb Russlands nicht mehr erreichbar und auch innerhalb Russlands wäre der Zugriff mindestens eingeschränkt.

Mehr hier bei Heise.

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