Handel

215 statt 55 Euro je Tonne am Rhein: Frachtpreise brechen weltweit Rekorde

Allein die Rhein-Fracht hat sich seit 2025 vervierfacht. Argus spricht von der größten Störung seit Beginn der Aufzeichnungen – schlimmer noch als zu Corona.

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Öltanker und Frachtschiffe durchqueren den Bosporus in Istanbul. (Symbolbild)

Öltanker und Frachtschiffe durchqueren den Bosporus in Istanbul. (Symbolbild)

© Tolga Ildun/imago

Die Kosten für den weltweiten Warentransport steigen an mehreren wichtigen Handelsrouten gleichzeitig auf Rekord- oder Mehrjahreshöchststände. Betroffen sind unter anderem die Straße von Hormus, das Schwarze Meer, der Panamakanal und der Rhein, berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf Daten der internationalen Energie-Preisagentur Argus.

Damit treffen die Folgen von Kriegen und extremer Trockenheit den Welthandel zur selben Zeit – und verstärken sich teilweise gegenseitig. John Ollett, bei Argus für die europäischen Frachtpreise zuständig, spricht von einer beispiellosen Situation. Die aktuelle Störung des Schifffahrtsmarktes übertreffe sogar die Verwerfungen während der Corona-Pandemie und infolge der Russland-Sanktionen.

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