Wenn am Donnerstag in der Glashalle des Leipziger Messegeländes der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen wird, fehlt das Umfeld dafür. Denn fünf Wochen zuvor war die Buchmesse abgesagt worden. Einer, der sich mit dieser Entscheidung nicht abfinden wollte, ist der in Berlin lebende Schriftsteller Gregor Sander. Sein neues Buch „Lenin auf Schalke“ ist gerade erschienen, sein Verlag aber gehört zu denen, deren Rückzug mitverantwortlich für die Messe-Absage war. Wir sprachen mit ihm über seinen Ost-West-Blick und den erfolgreichen Protest.
Leipziger Buchmesse
Gregor Sander: „Dreimal fällt Leipzig aus, einmal Frankfurt – Finde den Fehler“
Für sein neues Buch ist Gregor Sander in den tiefen Westen gereist: „Lenin auf Schalke“. Dennoch reden wir über den Osten, über die Leipziger Buchmesse.
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Gregor Sander, fotografiert an der Ostsee.
© Thorsten Futh
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