Kommentar

Willkommensklassen: Warum wir Flüchtlingskinder gerechter verteilen müssen

Bisher leisten die Brennpunktschulen den Löwenanteil der Integrationsarbeit, während viele Gymnasien sich abschirmen. Das ist unsolidarisch.

Eva Corino
Eva Corino
3 Min
Schüler eines Gymnasiums

Schüler eines Gymnasiums

© www.imago-images.de

Seit der letzten Flüchtlingskrise 2015 sind Schätzungen zufolge rund 400.000 Kinder und Jugendliche nach Deutschland gekommen. Hätte man sie gerecht auf alle Jahrgangsstufen und Klassen verteilt, dann hätte jede Klasse ziemlich genau einen Flüchtling aufnehmen müssen und können. Denn ein neuer Mitschüler pro Klasse, das klingt fast nach Idealbedingungen für dessen Integration. Doch tatsächlich war die Verteilung ganz anders.

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