Die Pläne sind ambitioniert. Sieben Gebäude mit einer Höhe von 25 bis 90 Metern sollen am Gleisdreieck im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entstehen. So sieht es der Entwurf für das Bauprojekt Urbane Mitte vor, der auf einem Vertrag des Landes Berlin mit der Bahn-Tochter Vivico Real Estate von 2005 basiert. Bei Anwohnern und Bezirkspolitikern stößt das Vorhaben seit langem auf Widerstand. Doch konnten sich die Kritiker bisher nicht durchsetzen, weil im Fall einer Änderung der Pläne hohe Entschädigungsforderungen an den Bezirk erwartet wurden. Nun zeichnet sich jedoch eine Wendung zugunsten der Gegner des Vorhabens ab.
Stadtentwicklung
Am Berliner Gleisdreieck: Werden die Hochhauspläne für die Urbane Mitte gekippt?
Ein neues Gutachten stellt die bisherige Theorie einer drohenden hohen Entschädigung infrage, wenn die bisherigen Pläne geändert werden. Das hat Folgen.
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So soll es werden: Sieben bis zu 90 Meter hohe Gebäude sollen rund um das Gleisdreieck entstehen.
© Urbane Mitte
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