Kino

Oscarverleihung in Los Angeles: Das Kino ist der große Verlierer

Die 94. Oscarverleihung feierte die Diversität. Bei den Preisen für „Dune“ waren zwei Deutsche dabei: Hans Zimmer (Musik) und Gerd Nefzer (visuelle Effekte).

Daniel Kothenschulte
5 Min
Brian Connor (v. l. n. r.), Paul Lambert, Gerd Nefzer und Tristan Myles freuen sich über den Oscar in der Kategorie Visuelle Effekte für den Science-Fiction-Film „Dune“.

Brian Connor (v. l. n. r.), Paul Lambert, Gerd Nefzer und Tristan Myles freuen sich über den Oscar in der Kategorie Visuelle Effekte für den Science-Fiction-Film „Dune“.

© AP/Jordan Strauss

Niemand sollte den bekanntesten Filmpreis der Welt mehr „zu weiß“ nennen können. Die 94. Ausgabe war die bislang diverseste, beginnend mit dem Nebenrollen-Oscar für Ariana DeBose als Anita in „West Side Story“: Als erste queere Latina in der Oscargeschichte zitierte sie in ihrer Dankesrede die integrativen Botschaften der berühmten Liedtexte: „‚I want to be in America‘, das ist so wahr. ‚There’s a place for us‘.“ DeBose gewann in derselben Rolle wie vor sechs Jahrzehnten Rita Moreno für die Erstverfilmung: Die 90-Jährige war am Sonntagabend ebenfalls ins Dolby-Theatre in Los Angeles gekommen.

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