Crime

Bushido-Prozess: Endlich wieder ein Zeuge mit weißem Hemd und Lederschuhen

Bei dem Prozess gegen die vier Abou-Chaker-Brüder sitzt am Montag ein Polizist im Zeugenstand. Er berichtet, dass der Rapper vor ihm geweint hat.

Emma Bratt Sören Kittel
3 Min
Berlin: Mitglieder der Familie Abou-Chaker im Gerichtsgebäude.

Berlin: Mitglieder der Familie Abou-Chaker im Gerichtsgebäude.

© Pressefoto Wagner/Olaf Wagner

So war es auch am 66. Prozesstag an diesem Montag. Geladen war dieses Mal ein Polizist, der mit dem Fall, um den es hier geht, seit Längerem betraut ist und mehrere Verhöre mit unterschiedlichen Beteiligten miterlebt hat. Er soll dabei helfen, herauszufinden, was genau am 18. Januar 2018 passiert ist, ob es Streit gab und wie genau der eskaliert sein könnte. Laut Aussage des Rappers Bushido, der Nebenkläger in diesem Fall ist, sollen die vier Abou-Chaker-Brüder den Musiker bedrängt, eingesperrt, genötigt, bedroht und geschlagen haben. Die Angeklagten schweigen beharrlich zu den Vorwürfen und kommen als freie Männer zu dem Verfahren. Bushido und seine Familie stehen seit Jahren unter Polizeischutz.

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