Berlin - Johanna Schikora hatte beim Weltcup in Lignano Sabbiadoro eine weiße Badekappe mit blau-gelber Blume und dem Schriftzug „Ukraine“ auf dem Kopf. Flossenschwimmer verschiedener Nationen, sagt sie, tauschten oft ihre Kappen untereinander. Sie hatte zuletzt mal eine spanische, mal eine tschechische getragen, bei der WM natürlich ihre deutsche Badekappe. Aber dieses Mal, habe sie ein Zeichen setzen wollen, „weil ich ja ein bisschen in der Öffentlichkeit stehe. Ich wollte mich positionieren.“
Training in Hohenschönhausen
Flossenschwimmerin Johanna Schikora nimmt Konkurrentin aus der Ukraine auf
Die Doppelweltmeisterin aus Berlin bereitet sich mit der geflüchteten Anastasia Antoniak auf die World Games im Juli vor. Dort schwimmen beide gegeneinander.
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Beim Weltcup in Italien nahm die Berliner Flossenschwimmerin Johanna Schikora die ukrainische Fahne zur Siegerehrung aufs Podium mit.
© Ulrike Willruth
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