Gespräch

Constanze Neumann: Menschen, die immer in der BRD gelebt haben, spielten sich als Richter auf

Die Autorin, die bis Januar Chefin des Aufbau-Verlags war, erzählt in ihrem Buch „Das Jahr ohne Sommer“ von ihrer Kindheit als DDR-Flüchtling in der BRD.

Cornelia Geißler
Cornelia Geißler
9 Min
Constanze Neumann beim Interview im Ullstein-Verlag in Berlin-Mitte. Für ihr Buch „Das Jahr ohne Sommer“ begibt sie sich zurück in ihre Kindheit und Jugend zwischen DDR und BRD.

Constanze Neumann beim Interview im Ullstein-Verlag in Berlin-Mitte. Für ihr Buch „Das Jahr ohne Sommer“ begibt sie sich zurück in ihre Kindheit und Jugend zwischen DDR und BRD.

© Benjamin Pritzkuleit

Der Satz „Als ich klein war, lebte ich in einem Land, das es nicht mehr gibt.“, mit dem Constanze Neumann ihr Buch „Das Jahr ohne Sommer“ beginnt, bringt etwas zum Klingen. Bei ihren Leserinnen und Lesern, die in der DDR aufwuchsen, ist es eine Erinnerung; sie kennen die biografische Erfahrung des Bruchs, der Veränderung.

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