Der Mann, der hinter der Aktion von Sonntag steht, will sich nur anonym äußern. Sein Name ist der Redaktion bekannt. Er wohne seit 2001 in Berlin, sei früher bei der Bundeswehr gewesen, und gehöre zu Berlins russischsprachiger Community. Auf die Frage, woher er stamme, sagt der Mann nur: „Ich komme aus der Sowjetunion.“ Näheres will er nicht preisgeben. Den Autokorso habe er ganz allein vor vier Tagen organisiert. Ihm gab er den Titel: „Keine Propaganda in der Schule – Schutz für russischsprechende Leute, keine Diskriminierung“.
Demo gegen „Diskriminierung“
Organisator des prorussischen Autokorsos in Berlin ist sich keiner Schuld bewusst
Die Berliner Zeitung konnte den Anmelder der prorussischen Demo mit 900 Autos identifizieren und interviewen: Mit dem Krieg soll das alles nichts zu tun haben.
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Russlandfahnen beim Autokorso in Berlin am Sonntagnachmittag
© dpa
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