Der Soziologe Steffen Mau kommt zum Interview zu uns in die Redaktion am Alexanderplatz, um mit uns über sein neues Buch zu sprechen: „Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt“. Er erzählt, dass er viele Interviewanfragen ablehnt, aber die Leser der Berliner Zeitung seien auch seine potenziellen Leser.
Herr Mau, der Titel Ihres Buchs passt zur Deutschlandkarte nach der Europawahl. Wollen nun alle von Ihnen wissen, was im Osten los ist?
Ich kriege jeden Tag zehn Anfragen für Interviews.
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Interview
Steffen Mau im Interview: „Die Ostdeutschen sind keine eingebildeten Kranken“
Der Osten ist keine westdeutsche Erfindung, sagt der Soziologe Steffen Mau. Es gibt ihn wirklich, und er ist anders als der Westen, der sich nicht für ihn interessiert.
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Der Soziologe Steffen Mau: „Unter der Oberfläche des politischen Sprechs von der Vollendung der deutschen Einheit stecken eine Menge Unwuchten.“
© Markus Wächter/Berliner Zeitung
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