Krieg in der Ukraine

Polizei bestätigt: Der Veranstalter hat den prorussischen Autokorso abgesagt

Für heute 12 Uhr war ein prorussischer Autokorso in Berlin geplant. Der Veranstalter hat diesen jetzt abgesagt. Über die Gründe wird jetzt spekuliert.

Elizabeth Rushton Sören Kittel
2 Min
Solche Bilder wie hier in Hannover vor zwei Wochen wollten die Veranstalter sicherlich in Berlin vermeiden.

Solche Bilder wie hier in Hannover vor zwei Wochen wollten die Veranstalter sicherlich in Berlin vermeiden.

© dpa

In einem Video vom 23. April gibt einer der Veranstalter konkrete Bedrohungsszenarien als Begründung an. Demnach haben ihn Ermittlungsbehörden gewarnt, dass es zu Angriffen auf den Konvoi kommen könnte. Der Veranstalter gibt kein Datum an, auf das er den Autokorso verschiebt, sagt aber, dass es nach dem 9. Mai liegen werde. Am 8. und 9. Mai sind in Berlin mehrere Veranstaltungen angekündigt, um den Tag der Befreiung (in Deutschland) oder den Tag des Sieges (in Russland) zu feiern.

Mit einem sogenannten „Autokorso für den Frieden“ wollten sich in Berlin lebende Russen einem Aufruf zufolge am Sonntag „gegen Rassenhass, Volksverhetzung, Diskriminierung und gegen den Faschismus“ wenden. Sie wollten demonstrieren, „gegen den Krieg in der Ukraine, für den Dialog am Verhandlungstisch, um das Leiden, Töten in der Ukraine zu beenden“. Ähnliche Veranstaltungen gab es zuvor auch in anderen Städten. Mehr dazu in Kürze.

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