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Gesundheit

Ozempic und Co. im Abo: Die gefährlichen Angebote der Pharmabranche

Abnehmspritze per Fragebogen und Videosprechstunde: Geht das bei Arzneimitteln, die in Abhängigkeit und eine Kostenfalle führen? Wer verdient daran? Warum ist das legal? Wir klären auf.

8 Min
Löst eine Injektion mit Ozempic und Co. im Abo alle Gewichtsprobleme?

Löst eine Injektion mit Ozempic und Co. im Abo alle Gewichtsprobleme?

© Susie Ang für Berliner Zeitung am Wochenende

Das Angebot klingt verlockend. Abnehmen im Abonnement. Und wie es auf den ersten Blick aussieht, ist nicht viel zu tun. Ein Fragebogen ist auszufüllen. Danach soll es eine Videosprechstunde mit einem Arzt und schließlich ein Medikament geben, das die Pfunde purzeln lässt. Welches das sein wird, bleibt erst einmal offen. Das Portal im Internet verweist auf die Rechtslage, die eine Preisgabe von Details nur nach Registrierung und individueller Kontaktaufnahme erlaubt. Das Risiko scheint jedoch überschaubar zu sein. Bei Nichtgefallen erhält der Kunde sein Geld zurück, die Garantie gilt während der ersten Wochen. Mehr als 350 Euro sind das immerhin. Pro Monat. 

Für das erste Jahr ist eine regelmäßige medizinische Beratung vorgesehen. Der Arzt stellt sich schon mal mit Foto und Namen vor. Fotos von zufriedenen Menschen sind auch zu sehen. Sie deuten auf die Zielgruppe hin. Vorwiegend weiblich scheint sie zu sein. Unter lächelnden Gesichtern stehen Zahlen und Zeiträume: minus 12 Kilogramm in einem halben Jahr oder minus 23 Kilo in zehn Monaten. 

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