Gerade wurde die Auswahlliste der sechs Kandidaten für den Berliner Verlagspreis veröffentlicht. Die gemeinsame Auszeichnung der Senatsverwaltungen für Kultur und für Wirtschaft soll die konzernunabhängigen Unternehmen unterstützen, von denen es etliche in der Stadt gibt. Gleichzeitig werden die Warnungen vor einem stillen Sterben kleiner Verlage lauter. Wir haben uns in Berlin-Schöneberg mit Leif Greinus getroffen, der vor zwanzig Jahren den Verlag Voland & Quist mitbegründet hat, und der nun auf der Shortlist für den Preis steht.
Berliner Verlagspreis
Verleger Leif Greinus: „Die Stimmung in Sachsen erinnert mich an die 90er-Jahre“
Besuch bei Voland & Quist: Der Verlag feiert seinen 20. Geburtstag und steht auf der Shortlist für den Berliner Verlagspreis. Doch die Branche stöhnt über Kosten und Käuferschwund.
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Leif Greinius, Gründer des Verlags Voland & Quist, in den Verlagsräumen in Berlin-Schöneberg
© Anne Schönharting/Ostkreuz
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