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Trotz UN-Verbot

Nordkorea feuert ballistische Rakete ins Meer

Nur drei Tage nach dem bisher letzten Raketentest feuert der Staat wieder ins Japanische Meer. Das melden sowohl Japan als auch Südkorea.

Manuel Almeida Vergara Team News AFP/mav
2 Min
Machthaber Kim Jong Un vor wenigen Tagen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang.

Machthaber Kim Jong Un vor wenigen Tagen in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang.

© KCNA/dpa

Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete ins Meer gefeuert. Eine ballistische Kurzstreckenrakete, bei der es sich mutmaßlich um ein U-Boot-gestütztes Geschoss handele, sei am Samstag aus den Gewässern vor Sinpo abgefeuert worden, teilte der Generalstab des südkoreanischen Militärs mit. Der jüngste Abschuss erfolgte nur drei Tage nach Nordkoreas letztem Raketentest.

Die japanische Küstenwache bestätigte den Abschuss. Aller Wahrscheinlichkeit nach handele es sich dabei um eine ballistische Rakete, erklärte auch die Küstenwache unter Berufung auf das japanische Verteidigungsministerium.

Seit Jahresanfang schon mehrfach Raketen getestet

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Pjöngjang nach Angaben Südkoreas und Japans einen Raketentest vorgenommen. Nordkorea bestätigte den Test nicht. Die jüngsten Tests erfolgten nur wenige Tage vor dem Amtsantritt des neuen südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol, der eine härtere Gangart gegenüber Pjöngjang angekündigt hat.

Zuletzt waren Warnungen laut geworden, Pjöngjang könnte auch seine Atomwaffentests wieder aufnehmen. Die US-Regierung hatte am Freitag erklärt, Nordkorea könnte noch in diesem Monat seinen ersten Atomwaffentest seit 2017 vornehmen. Pjöngjang unterliegt wegen seines Raketen- und Atomwaffenprogramms strengen internationalen Sanktionen.

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