Zum Erstaunen der Welt gelang 1989 in der DDR ein Regimewechsel ohne Gewalt. Eine „friedliche Revolution“ erschien bis dahin als ein Widerspruch in sich – die großen Revolutionen in Frankreich, Russland und China verliefen allesamt extrem gewaltsam und mündete in Diktaturen.
Anders in der DDR: Dort endete mit den Aufwallungen staatlicher Repression am 4. Oktober in Dresden und am 7. Oktober in Ost-Berlin das gewaltsame Vorgehen gegen Bürger, die Reformen einforderten.
Zeitgeschichte
Warum so friedlich? Wie wendewillige SED-Genossen zur Revolution drängten
Mit dem Ruf „Keine Gewalt“ brachten die Hunderttausenden Demonstranten im Herbst 1989 die alte Ordnung zum Zusammenbruch. Nüchterne Betrachtung einer emotionalen Zeit.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
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Der Mauerfall war eine Gesamtleistung der Ostdeutschen. Hier ein Bild aus dem legendären Jahr 1989.
© Peter Homann/Imago
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