Es sind nur noch ein paar Minuten bis zum Auftritt. Vor der Tür zur Eishalle an der Paul-Heyse-Straße zupft Arina an ihrem weinroten Samtkleidchen. Neben ihr übt ein anderes Mädchen im Charleston-Kleid mit gelben Handschuhen und einer Feder im hochgesteckten Haar eine Pose von Arm und Hand, andere hüpfen Pirouetten auf dem Gummiboden. Gelbe, blaue oder rosafarbige Schoner schützen die Kufen ihrer Schlittschuhe.
Ukraine-Krieg
Nach der Flucht aus Charkiw: Drei Minuten Prinzessin sein
Der erste Eiskunstlauf-Wettkampf für Arina Varnavska seit dem Krieg in der Ukraine ist ein Beispiel dafür, wie der Berliner Sport Geflüchtete integriert.
8 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die ukrainischen Eiskunstläuferinnen Arina und Polina Varnavska nehmen ihre Trainerin Anastasia Honcharova, die gleichzeitig ihre Tante ist, in ihre Mitte.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*