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Charlottenburg: Mann wehrt sich gegen Festnahme – 150 Menschen solidarisieren sich

Ein Mann wird verdächtigt, eine Frau auf einer Toilette bedroht zu haben. Als die Polizei ihn festnehmen will, wehrt er sich und bekommt Unterstützung von Umstehenden.

BLZ
2 Min
Ein Mann wehrt sich in Charlottenburg-Wilmersdorf gegen seine Festnahme.

Ein Mann wehrt sich in Charlottenburg-Wilmersdorf gegen seine Festnahme.

© Daniel Karmann/dpa

In Charlottenburg-Wilmersdorf hat ein Mann sich am Sonntagmittag gegen seine Festnahme gewehrt, nachdem er verdächtigt wurde, eine Frau auf einer Toilette bedrängt zu haben. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 14 Uhr in eine Hochschule an der Straße des 17. Juni gerufen. Dort soll ein 42-jähriger Mann eine Frau auf der Damentoilette bedroht haben.

Bei dem Versuch, den Mann festzunehmen, kam es zu Widerstand seinerseits. Rund 150 Umstehende äußerten ihre Solidarität mit ihm. Nachdem der Tatverdächtige zur weiteren Klärung in ein Büro gebracht wurde, löste sich die Gruppe wieder auf. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung durfte der 42-Jährige das Polizeigewahrsam verlassen. Ihm drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Hausfriedensbruchs, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen durch die Polizei Berlin dauern an.

Quelle: Polizei Berlin

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