Die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni hat die Erwartungen an Deutschlands Getreideernte deutlich gedämpft. Der europäische Getreidehändlerverband Coceral hat seine Ernteprognose für Deutschland innerhalb eines Monats um rund 1,4 Millionen Tonnen nach unten korrigiert. Als Grund für die außerplanmäßige Korrektur nennt Coceral ausdrücklich die Hitzewelle.
Nach einer Analyse der Energy and Climate Intelligence Unit (ECIU), über die die Financial Times am Mittwoch berichtet, entspricht diese nach unten korrigierte Produktionsmenge einem Wert von rund 233 Millionen Euro. Damit zählt Deutschland zu den vier am stärksten betroffenen Ländern Europas.
Landwirtschaft
233 Millionen Euro Schaden: Rekordhitze kostet Deutschland 1,4 Millionen Tonnen Getreide
Die Hitzewelle im Juni hat Deutschlands Getreideprognose um 1,4 Millionen Tonnen schrumpfen lassen. Das entspricht laut Analyse einem Wert von 233 Millionen Euro.
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Ein Traktor mit Scheibenegge lockert am 18. Juli in Putzbrunn bei München den Boden des abgeernteten Getreidefelds. (Symbolbild)
© Wolfgang Maria Weber/imago
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