Thomas Bernhards Roman „Auslöschung. Ein Zerfall“ von 1986 ist sein letztes großes Prosawerk, ein innerer Monolog in zwei Kapiteln, 600 Seiten lang. Franz Josef Murau lebt fern von seiner Familie – österreichischer, reicher, katholischer Landadel, selbstverständlich mit nationalsozialistischem Hintergrund – in Rom und erfährt vom Unfalltod seiner Eltern und seines Bruders.
Theater
Nazis hassen leicht gemacht: Thomas Bernhards „Auslöschung“ am Deutschen Theater
Karin Henkel inszeniert Thomas Bernhards monströsen inneren Monolog „Auslöschung. Ein Zerfall“ als Konversationsstück. Da wird Judenhass zur Pointe
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Vor dem Tod kommt der Text. Szene aus „Auslöschung. Ein Zerfall“ von Thomas Bernhard, inszeniert von Karin Henkel, auf dem Bild: Bernd Moss, Linn Reusse und Daniel Zillmann (v. l.).
© Thomas Aurin
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