Frontmann Lindemann, die Gitarristen Richard Kruspe (54) und Paul Landers (57), Bassist Oliver Riedel (51), Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz (55) und Schlagzeuger Christoph Schneider (56) leben in Berlin. Die sechs Musiker fanden hier 1994 zusammen und haben sich seitdem mit ihrem harten Sound zur international erfolgreichsten deutschen Band entwickelt.
Zurückgreifen kann die Band auf das Ende April veröffentlichte Erfolgsalbum „Zeit“, das Rammstein umgehend auf Platz eins der Charts katapultierte. Neue Lieder wie „Zick Zack“, „Armee der Tristen“, „Adieu“ und den Titelsong „Zeit“ haben die Musiker in das gut zweistündige Konzertprogramm integriert. Von den Fans gefeiert wurden auch Rammstein-Knaller wie „Sonne“, „Du hast“, „Mein Herz brennt“, „Mein Teil“ oder „Deutschland“.
Auch Rammstein-Konzerte in Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf geplant
Vor dem Konzert gab es für das wartende Publikum unbemerkt eine besondere Aktion. Gitarrist Landers zeigte einer Gruppe von Blinden und Sehbehinderten die Bühne und einige Requisiten der Show. Die Band will auf diese Weise auch einigen dieser Fans die Möglichkeit geben, die Besonderheiten des Bühnenaufbaus mit seinen versteckten Spezialeffekten zu erfassen.
Rammstein-Gitarrist Richard Z. Kruspe im Interview: „Emigrate war meine Rettung“
Nach den zwei Konzerten in Leipzig im Mai und den beiden Auftritten in Berlin sind in Deutschland noch Konzerte in Stuttgart (10./11. Juni), Hamburg (14./15.) und Düsseldorf (18./19.) vorgesehen. Die Band spielt bei der zweimal coronabedingt verschobenen Tour 42 Konzerte in Europa und Nordamerika. Beim ersten Teil besuchten 2019 mehr als eine Million Fans die 30 Shows, davon zehn Auftritte in Deutschland.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]