Es werden immer mehr: Überall in den trendigen Ecken von Berlin sind diese kleinen, kräftig blauen Markisen zu sehen: „LAP“ steht dort. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Café von nebenan. Doch das ist nur Fassade. Dahinter steckt eine Kette, und jeder Standort wirkt wie eine Kopie des anderen. Hier wird nicht Kaffee verkauft, sondern Content: Die einen filmen mit dem Smartphone ihren Coffee to go, die anderen posten ihn in ihrer Instagram-Story – der Rest steht geduldig an. Szenen wie diese sind bei LAP Coffee keine Seltenheit.
LAP Coffee gehört derzeit zu den meistgehypten Cafés Berlins. Wer an einem der zwölf Standorte vorbeigeht – ob in Mitte, Prenzlauer Berg oder Kreuzberg –, sieht Menschenschlangen bis auf den Bürgersteig. Und schon fragt man sich: Warum?
Kaffeekultur
Café-Kette ohne Seele: Schaltet LAP Coffee die Berliner Kieze gleich?
Überall in Berlin gibt es neue Filialen von LAP Coffee: Geboten werden Kampfpreise und stylishes Design. Aber viele vergessen die Folgen solcher knallharten Start-ups.
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Kein Kaffee, sondern Tee: Matcha ist ein Trendgetränk auch bei der neuen Kette LAP Coffee.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
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