Zeitgeschichte

80 Jahre Potsdamer Konferenz: Als Deutschlands Schicksal in Stalins Hand lag

Ohne Sowjetunion und USA ging damals nichts. Sie brachten immerhin eine Nachkriegsordnung zustande. Ein Rückblick in Zeiten globaler Verschiebungen.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
9 Min
Trotz grundsätzlicher ideologischer Unterschiede redeten sie lösungsorientiert miteinander (v.l.n.r.): Der britische Premierminister Winston Churchill, der amerikanische Präsident Harry S. Truman und der sowjetische Diktator Josef Stalin reicht Staats- und Parteichef en sich während der Potsdamer Konferenz vor Schloss Cecilienhof die Hände.

Trotz grundsätzlicher ideologischer Unterschiede redeten sie lösungsorientiert miteinander (v.l.n.r.): Der britische Premierminister Winston Churchill, der amerikanische Präsident Harry S. Truman und der sowjetische Diktator Josef Stalin reicht Staats- und Parteichef en sich während der Potsdamer Konferenz vor Schloss Cecilienhof die Hände.

© UPI

Sechs Wochen nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands trafen sich die Sieger zur Neuordnung der Welt. Der Krieg war noch nicht zu Ende, noch immer kämpften im Fernen Osten Hunderttausende Soldaten. Japan, soeben noch Verbündeter Nazideutschlands, stemmte sich gegen die unvermeidliche Niederlage. Die Potsdamer Konferenz begann am 17. Juli 1945 und endete am 2. August mit der Bekanntgabe des Potsdamer Abkommens.

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