EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will den langfristigen Gemeinschaftshaushalt der Europäischen Union deutlich aufstocken. Für die Jahre 2028 bis 2034 soll der Etat der EU etwa zwei Billionen Euro umfassen. Das sind etwa 700 Milliarden Euro mehr als derzeit für die laufende siebjährige Budgetperiode veranschlagt sind. Von der Leyen sprach von einem „Haushalt für eine neue Ära“, der „dem Ehrgeiz Europas“ entspreche. Der Haushalt werde „unsere Unabhängigkeit stärken“, schrieb sie im Onlinedienst Bluesky.
Mit der Erhöhung will von der Leyen zusätzliche Investitionen in Sicherheit und Verteidigung möglich machen. Der nächste sogenannte Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) werde ein „ehrgeiziger“ Haushalt mit einem Gesamtvolumen von zwei Billionen Euro sein, sagte Haushaltskommissar Piotr Serafin im EU-Parlament in Brüssel. Der größte Posten ist demnach ein Fonds für Nationale und Regionale Partnerschaften in Höhe von 865 Milliarden Euro.
Der jetzt von der Kommission vorgestellte Entwurf ist die Grundlage für Verhandlungen zwischen Kommission, EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten in den kommenden Jahren.
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