Deutsch-deutsche Geschichte

Egon Krenz kam zu spät, das Leben strafte ihn: Eine Abrechnung mit sich selbst

1989 und die Folgen: Der dritte Band der Erinnerungen gibt einzigartige Einblicke in die Politik der Wendezeit – und in Abgründe der deutschen Einheit.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
9 Min
Egon Krenz, letzter SED-Staatsratsvorsitzender der DDR, hält den dritten Teil seiner Autobiografie  in der Hand.

Egon Krenz, letzter SED-Staatsratsvorsitzender der DDR, hält den dritten Teil seiner Autobiografie  in der Hand.

© Söre Stache/dpa

Kaum war das gewichtige Politik-Erklärbuch „Freiheit“ von Kanzlerin a.D. Angela Merkel ausgelesen, da lag das nächste Werk vom Stapel der Leseerwartungsliteratur in der Hand: „Verlust und Erwartung“, Teil 3 der Lebenserinnerungen des FDJ- und SED-Spitzenpolitikers Egon Krenz, der im Herbst 1989 SED-Generalsekretär sowie DDR-Staatsratsvorsitzender war und den Begriff „Wende“ in die Welt setzte.

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