Die CDU-Abgeordnete Saskia Ludwig hat am vergangenen Freitag gemeinsam mit er AfD-Parteichefin Alice Weidel an einer Veranstaltung der rechtskonservativen ungarischen Denkfabrik „Mathias Corvinus Collegium“ (MCC) teilgenommen. Dafür wird sie nun von einigen Mitgliedern der CDU-Fraktion kritisiert.
Ludwig verwies auf ein „Nius“-Gespräch, um die Gründe für ihren Auftritt zu erklären. Dort sagte sie in Bezug auf die Konferenz: „Freier Meinungsaustausch ist ein zentrales Element einer demokratischen Gesellschaft“. Und weiter: „Deshalb war es für mich selbstverständlich, mich mit verschiedensten Besuchern auszutauschen, ohne Angst vor Repressionen haben zu müssen.“ Sie habe die Einladung des MCC gerne angenommen. Auch Weidel äußerte sich zu dem Gespräch mit Ludwig. Es sei ein „ganz entspannter Smalltalk unter Abgeordneten“ gewesen.
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Kritikerin von Brosius-Gersdorf: Uni sieht Anfangsverdacht bei Ludwigs Doktorarbeit
Ludwig geriet zuletzt in die Schlagzeilen, weil sie die SPD-Kandidatin für das Ant der Verfassungsrichterin, Frauke Brosius-Gersdorf, scharf kritisierte. Ludwig hatte beim Portal X gefordert, solange Plagiatsvorwürfe gegen die Juristin nicht restlos ausgeräumt seien, müsse sie ihr Amt am Lehrstuhl ruhen lassen. Sie hält Brosius-Gersdorf nicht für wählbar. Vergangene Woche wurde bekannt, dass bei der Doktorarbeit von Ludwig, die ebenfalls auf Plagiate geprüft wird, ein Anfangsverdacht bei ihrer Doktorarbeit als bestätigt angesehen wird. Die Uni Potsdam teilte mit: „Es wird zunächst geprüft, ob ein hinreichender Anfangsverdacht vorliegt. Das wurde bejaht“, sagte Universitätspräsident Oliver Günther der Deutschen Presse-Agentur. „Deswegen gehen jetzt die zuständigen Gremien an die Arbeit, außerdem wird Frau Ludwig die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.“
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