Wirtschaft

Insolvenzwelle gewollt? Ostdeutscher Ökonom: „Altes muss Neuem Platz machen“

Die Pleitewelle rollt durch Deutschland. Berlin meldet Rekordzahlen, Ostdeutschland legt zu – Experten und Gewerkschaften liefern gegensätzliche Erklärungen.

Lukas Kuite
Lukas Kuite
6 Min
Die Baustelle des Hamburger Wolkenkratzers Elbtower ist seit der Insolvenz der Signa-Firmengruppe des österreichischen Milliardärs René Benko verwaist.

Die Baustelle des Hamburger Wolkenkratzers Elbtower ist seit der Insolvenz der Signa-Firmengruppe des österreichischen Milliardärs René Benko verwaist.

© Ulrich Perrey/dpa

Die Pleitewelle bahnt sich weiter ihren Weg durch die deutsche Wirtschaft. Im Juli stieg die Zahl der angemeldeten Insolvenzen von Firmen und Kleinstunternehmen so stark wie seit Oktober nicht. Die Amtsgerichte registrierten 19,2 Prozent mehr neue Regelinsolvenzen als im Vorjahresmonat – also reguläre Insolvenzverfahren, die neben großen Firmen auch viele Kleinstbetriebe betreffen. Das teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Angaben am Montag mit.

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