Nato-Streit

Schweden will auch zur Sicherheit der Türkei beitragen

Finnland und Schweden wollen der Nato beitreten - doch die Türkei blockiert. Nun betont die schwedische Außenministerin Linde: Stockholm werde mit Ankara solidarisch sein.

OAZ
2 Min
Die schwedische Außenministerin Ann Linde unterzeichnete Mitte Mai den Antrag Schwedens auf Nato-Mitgliedschaft.  /AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Die schwedische Außenministerin Ann Linde unterzeichnete Mitte Mai den Antrag Schwedens auf Nato-Mitgliedschaft. /AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

© Henrik Montgomery/TT News Agency

„Schweden wird solidarisch zur Sicherheit der gesamten Nato beitragen, einschließlich der der Türkei“, sagte Außenministerin Ann Linde am Freitag in einer außenpolitischen Regierungserklärung im Parlament in Stockholm. Das schwedische Ziel sei es, bei den von der Türkei aufgeworfenen Fragen in einem konstruktiven Geist voranzukommen. Schweden verurteile Terrorismus aufs Schärfste, sagte Linde.

Schweden und Finnland hatten Mitte Mai die Aufnahme in die Nato beantragt. Die Türkei blockiert derzeit als einziges Nato-Mitglied öffentlich den Beginn des Aufnahmeprozesses der beiden nordischen Länder in das Verteidigungsbündnis, auch Verhandlungen mit Ankara haben daran bislang nichts geändert. Die Türkei begründet ihre Haltung mit der angeblichen Unterstützung Finnlands und Schwedens von „Terrororganisationen“ wie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

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