Deutsche Hausärztinnen und Hausärzte versorgen im Schnitt mehr als 1200 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2024 belief sich der Wert nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf 1264 Menschen. Dabei liegen die Zahlen in den meisten ostdeutschen Bundesländern deutlich über dem Durchschnittswert. In Brandenburg liegt die Anzahl der behandelten Einwohnerinnen und Einwohner mit 1436 pro Hausarzt am höchsten von allen Bundesländern.
Auch Sachsen und Sachsen-Anhalt liegen mit 1331 und 1303 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Hausarzt über dem bundesweiten Schnitt. In Thüringen behandelten Hausärzte durchschnittlich 1296 Einwohnerinnen und Einwohner.
40 Prozent der Hausärzte sind älter als 60 Jahre
2024 hat es den Angaben des Statistischen Bundesamt zufolge insgesamt 66.100 Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland gegeben. Das seinen 3,4 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Allerding weist die Behörde auch darauf hin, dass ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen dürfte. Im vergangenen Jahr waren 40,8 Prozent der Hausärzte 60 Jahre oder älter, 18,5 Prozent sogar bereits 65 Jahre und älter. Nur 7,7 Prozent – etwa 5100 Ärzte – waren jünger als 40 Jahre.
Unterhalb der durchschnittlichen Zahl von knapp 1200 Patienten, lagen bei den ostdeutschen Bundesländern nur Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. In der Hauptstadt entfielen auf einen Hausarzt im Schnitte 1185 Einwohnerinnen und Einwohner. In Mecklenburg-Vorpommern lag der Wert bei 1149. Den bundesweit niedrigsten Wert erreichte Bayern mit 1114 Personen je Hausärztin oder Hausarzt.
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