„Mit dem schwächsten Militär in Europa – abgesehen von ein paar Mikronationen – ist Irland reich, aber verletzlich.“ Mit diesem Satz beginnt ein Beitrag der Oxford Political Review über Irlands Transformation zu einem globalen Tech-Hub. Die daraus entstehende geopolitisch vulnerable Stellung droht ganz Europa in Gefahr zu bringen. Die Inselrepublik westlich von England im Atlantik zählt nur rund fünf Millionen Einwohner – weniger als vor Beginn der Großen Hungersnot 1845, die die Bevölkerung von damals mehr als acht Millionen Menschen auf weniger als die Hälfte dezimierte.
Geopolitik
Das schwächste Glied: Irlands ungenügende Rolle in Europas Sicherheitsarchitektur
Irland ist zur Schaltzentrale der globalen Tech-Industrie in Europa geworden – und zugleich ein sicherheitspolitisches Sorgenkind. Während Dublin durch Tech reich wurde, bleibt das Militär handlungsunfähig.
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75 Prozent der transatlantischen Unterseekabel führen über die Irische See nach Europa. Doch Irland ist nicht imstande, sie zu schützen.
© Pond5 Images/imago
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