Gesellschaft

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis: „Der größte Betrug ist sicherlich der Klimanotstand“

Sie liebt die Provokation, verteidigt die Tradition und wettert gegen gesellschaftliche Tabus: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis im Interview.

7 Min
Gloria von Thurn und Taxis: „Wenn es nur um die Kunst des Debattierens ginge, könnte ich jede Position verteidigen“

Gloria von Thurn und Taxis: „Wenn es nur um die Kunst des Debattierens ginge, könnte ich jede Position verteidigen“

© Manfred Segerer/IMAGO

Sie lebt für das Rampenlicht ebenso wie für den Widerspruch: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist Mutter, Autorin, streitlustige Katholikin und seit Jahrzehnten eine Person des öffentlichen Lebens, die Reibung sucht. Und sie auch findet – mal als schillernde „Pop-Prinzessin“ oder streitbare Stimme in Polit-Talkshow, dann als gläubige Katholikin, die unbequeme Themen anspricht und Tabus bricht.

Für sie ist Provokation jedoch kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um vernachlässigte Themen in den Vordergrund zu rücken. In ihrem neuen Buch „Lieber unerhört als ungehört“ widmet sich die Fürstin den Grundfragen unserer Zeit aus einer klar katholischen Perspektive: Was hält eine Gesellschaft zusammen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Freiheit und Beliebigkeit? Und welche Rolle spielen Glauben und Tradition in einer Welt, die sich immer schneller wandelt?

Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Gloria von Thurn und Taxis über den Wert des Widerspruchs, Botschaften, die tiefer als der Skandal reichen und über einen Fernsehauftritt, der sie bis heute begleitet.

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