„Europa muss aus der Geisteshaltung herauswachsen, dass Europas Probleme die Probleme der Welt sind, aber die Probleme der Welt nicht die Probleme Europas.“ Mit diesem Satz provozierte Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar und setzte zugleich eine Botschaft: Delhi will Partnerschaften, aber von niemandem bevormundet werden. In westlichen Debatten wird Indien inzwischen oft als Teil eines neuen Blocks gesehen. So schrieb die Zeit, Trump habe ein neues, antiwestliches Bündnis hervorgebracht, bestehend aus China, Indien und Russland. Doch die Realität ist komplizierter, und die Inder sind „open for business“.
EU-Delegation in Neu-Delhi
Europa sucht den Schulterschluss mit Indien: „Unsere Tür ist offen – für Angebote, nicht Belehrungen“
Nach den Trump-Zöllen eskalierten die Beziehungen zwischen den USA und Indien. Kann die EU nun ein Vakuum füllen? Und was ist mit dem russischen Öl? Eine Analyse.
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Ursula von der Leyen zu Besuch bei Indiens Premier Narendra Modi in Neu Delhi
© sondeep Shankar/imago
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