Fußball

Fan stirbt an Kopfverletzungen: Jetzt äußert sich Hertha BSC

Der Hertha-Fan war bei einem Streit nach dem Relegationsspiel zwischen Hertha und dem HSV schwer verletzt worden und am Dienstag gestorben. Das LKA ermittelt.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
2 Min
Hertha-BSC-Fans vor dem Spiel zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC.

Hertha-BSC-Fans vor dem Spiel zwischen dem Hamburger SV und Hertha BSC.

© City-Press GmbH

„Hertha BSC mit seinen Gremien, der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitenden ist tief erschüttert über diesen Vorfall und in Gedanken bei der Familie und allen Angehörigen.“ Der Verein werde „alles in seiner Macht stehende leisten, um diese zu verurteilende Tat lückenlos aufzuklären.“

LKA ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Der 55-Jährige war am Dienstagnachmittag in einem Berliner Krankenhaus gestorben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten. Demnach ermittelt nun das Landeskriminalamt wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Der 55-Jährige soll am 19. Mai nach dem Relegationsspiel von Hertha gegen den Hamburger SV an einer Kreuzung vor dem Olympiastadion mit dem Fahrer eines Wagens mit Rostocker Kennzeichens in Streit geraten sein. Als der Hertha-Fan weitergehen wollte, habe ihn der Beifahrer des Wagens, der ein Oberteil mit dem Vereinslogo von Hansa Rostock getragen haben soll, nach bisherigen Erkenntnissen geschlagen. Der 55-Jährige stürzte, schlug mit dem Kopf auf der Straße auf und erlitt schwere Verletzungen.

Auch Hertha-Präsidentschaftskandidat Kay Bernstein äußerte sein Beileid. „Traurig. Erschüttert. Fassungslos.“, schrieb er bei Twitter.

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