Am 11. September 2001 stand der Westen für einen Augenblick geschlossen da. „Krieg gegen die freie Welt“, titelte die Zeitung Welt. Die Berliner Zeitung schrieb von einem „Krieg gegen Amerika“, andere Medienhäuser von einem „Krieg gegen die Zivilisation“. Solidarität, Stärke, Freiheit – all das schien greifbar. Heute, fast 25 Jahre später, ist dieser Westen nur noch eine Fassade ohne Fundament, eine alternde Vision ohne Zukunft.
Geopolitik
24 Jahre nach 9/11-Terror: Was ist vom Westen geblieben?
2001 war der Westen geeint im Schock, heute hingegen zersplittert und müde. Kriege, Abhängigkeiten und ein ideologischer Selbstzerstörungsmodus. Eine Bestandsaufnahme.
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Moment in dem einer der beiden Zwillingstürme des World Trade Centers kollabiert.
© Hubert Boesl/dpa
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