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Konflikte

Deutschland und Niederlande liefern Ukraine weitere Panzerhaubitzen

Deutschland und die Niederlande werden der Ukraine zusammen sechs weitere Exemplare der Panzerhaubitze 2000 liefern.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
2 Min
Eine Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr

Eine Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr

© Imago/Sven Eckelkamp

„Diese drei, die wir jetzt aus Deutschland abgeben - damit gehe ich schon an die absolute Grenze dessen, was verantwortbar ist. Es ist aber verantwortbar, weil die Ukraine jetzt unterstützt werden muss“, sagte Lambrecht. Ollongren sagte mit Hinweis auf die andauernden russischen Angriffe: „Die Ukraine muss wirklich wissen, dass wir ihnen helfen können.“

Deutschland hat der Ukraine bisher sieben Panzerhaubitzen geliefert

Bisher hatte Deutschland sieben der Panzerhaubitzen geliefert, die Niederlande fünf Stück. Die ukrainische Armee gerät besonders im Osten des Landes zunehmend in Bedrängnis, vor allem wegen der materiellen Überlegenheit der Angreifer.

Lambrecht hatte im Bundestag bereits angekündigt, dass nach der Lieferung der zwölf deutsch-niederländischen Panzerhaubitzen weitere Waffensysteme folgen sollen. Sie nannte den Mehrfachraketenwerfer Mars II, von dem Deutschland und Großbritannien je drei Systeme liefern wollten und die USA vier. Die Ausbildung von Ukrainern an dem Raketenwerfer solle noch im Juni beginnen.

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Panzerhaubitze 2000 kann Ziele in 40 Kilometer Entfernung treffen

Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen. Die Bundeswehr hat solche Geschütze derzeit in Litauen zum Schutz der Nato-Ostflanke stationiert. An der Artillerieschule in Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz bildete die Bundeswehr zuletzt ukrainische Soldaten dafür aus. Das Training ist inzwischen abgeschlossen.

Knapp vier Monate nach Kriegsbeginn waren in der vergangenen Woche mit diesen Artilleriegeschützen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine eingetroffen. Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow bedankte sich dazu bei Lambrecht.

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