Die Evolution hat es scheinbar gut gemeint mit dem treuesten Begleiter des Menschen: Hunde reagieren instinktiv und spucken ihre Nahrung aus, wenn ein Artgenosse Vergiftungserscheinungen zeigt. Dass es diesen Schutzmechanismus geben könnte, legen zumindest private Internet-Videos nahe, die schon seit einiger Zeit in den sozialen Medien kursieren.
In jedem dieser Internet-Videos wird ein Hund mit einem Stofftier konfrontiert. Das Stofftier nähert sich, von Menschenhand geführt, dem Fressnapf des Hundes. Es „frisst“ ein Leckerli, der Napf raschelt, das Stofftier wankt – und fällt mit einem Würgegeräusch „tot“ um. Der Hund blickt verdutzt und spuckt aus, was er selbst aus dem Napf gefressen hatte.
Hunde-Videos: Echte Reaktion oder antrainierter Trick?
Die Videos wecken den Eindruck, dass das Experiment bei vielen Hunden funktioniert. Und so baff manche Tiere wirken: Zahlreiche Halter fühlen sich offenbar animiert, mit ihren Hunden ebenfalls solche Videos zu drehen. Für das Publikum in den sozialen Netzwerken ist es ein Lacher.
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Aber es gibt Zweifler: „Dir ist aber bewusst, dass der Hund darauf trainiert wurde und ein entsprechendes Signal bekommen hat, das Futter fallen zu lassen, oder?“ Dies kommentiert ein Internet-Nutzer, der sich selbst als Hundebesitzer und Verhaltensberater bezeichnet. Ein anderes Video zeigt, wie ein Hund gezielt auf die „richtige“ Reaktion trainiert wird. Also alles nur ein Trick? Ein Fake? Das Netz amüsiert sich trotzdem köstlich.
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