Agrar

Bauernverband: Schäden durch Trockenheit bei Weizenernte

Die Hitzewelle und die aktuelle Dürre machen den Getreidebauern zunehmend zu schaffen. Schäden sind bereits beim Weizen zu erkennen, Ertrag und Qualität leiden.

dpa
1 Min
Ein Landwirt erntet mit Hilfe eines Mähdreschers bei sehr heißem Wetter ein extrem trockenes Weizenfeld in der Region Hannover.

Ein Landwirt erntet mit Hilfe eines Mähdreschers bei sehr heißem Wetter ein extrem trockenes Weizenfeld in der Region Hannover.

© Julian Stratenschulte/dpa

Ein zweiter oder dritter Schnitt auf den Wiesen stehe in vielen Regionen in Frage. Auch Mais leide unter hohen Temperaturen. Die vorhergesagten Hitzerekorde ließen eine weitere Verschärfung erwarten.

Die Wintergerste sei mit einem „blauen Auge“ davongekommen, hieß es nach Rückmeldungen aus den 18 Landesbauernverbänden. Das geschätzte Ertragsniveau liege mit knapp 7,5 Tonnen pro Hektar über dem Vorjahr mit 7,2 Tonnen und auch über dem Mittel der vergangenen fünf Jahre. Einmal mehr habe sich gezeigt, dass Wintergerste auf vielen Standorten in der Lage sei, die Ertragsbildung abzuschließen, bevor die Vorsommerhitze zuschlage. Auch Raps scheine regional leidlich durch die zurückliegenden Monate gekommen zu sein.

Insgesamt hatte der Verband zum Ernteauftakt Ende Juni eine etwas schwächere Getreideernte von 41,2 Millionen Tonnen prognostiziert.

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